Butterbredele, wörtlich übersetzt „Butterkekse“ auf Elsässisch, sind symbolträchtige Kekse aus der Region Elsass in Frankreich. Diese süßen Köstlichkeiten, die vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit zubereitet werden, sind ein fester Bestandteil der kulinarischen Traditionen des Elsass. Ihre zart schmelzende Textur und der feine Buttergeschmack machen sie zu einem unwiderstehlichen Genuss für Groß und Klein.
Ursprung und Tradition
Der Begriff „Bredele“ bezeichnet eine Vielzahl von kleinen Gebäckstücken, die im Elsass zu Weihnachten gebacken werden. Jede Familie hat ihre geheimen Rezepte und Varianten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Butterbredele gehören zu den einfachsten und beliebtesten, die oft im Kreise der Familie gebacken werden, wobei die Kinder fröhlich beim Ausstechen der Formen mithelfen.
Im Elsass ist das Backen von Bredele weit mehr als nur eine kulinarische Aktivität; es ist ein Moment des Teilens und der Geselligkeit. Die Häuser füllen sich mit den süßen Düften von Butter, Vanille und manchmal auch Gewürzen, die warme Erinnerungen an Weihnachten wecken.
Varianten und Verkostung
Butterbredele können auf verschiedene Arten verziert werden: mit einer einfachen Zuckerglasur, einem Hauch von Marmelade oder einer dünnen Schokoladenschicht. Man kann sie auch mit Zitronen – oder Orangenschalen verzieren, um einen leicht säuerlichen Geschmack zu erzielen.
Butterbredele – elsässisches Rezept – (Sablé au beurre)
Zutaten für die Butterbredele
- 250 g Mehl
- 125 g Zucker
- 125 g weiche Butter
- 4 Eigelb
- 1 Ei zum Vergolden
Zubereitung der Butterbredele
Verrühren Sie die weiche Butter mit dem Zucker. Geben Sie die Eigelbe und dann nach und nach das Mehl hinzu. Verrühren Sie alles gut, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Lassen Sie ihn etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen.
Heizen Sie den Backofen auf 180 C vor. Mit den verschiedenen Ausstechformen den ausgerollten Teig ca. 5 mm dick ausstechen.


